Ich bin 1969 in Bielefeld geboren. Zum Abitur und zum Theologiestudium zog es mich nach Darmstadt. Pastor wollte ich werden seitdem ich 14 Jahre alt war. Es war mein Wunsch, viel Zeit mit Menschen zu verbringen und mit ihnen das zu teilen, was sie und was mich selbst bewegt, mein Glaube. Ich empfinde es immer schon sehr spannend und anregend, Menschen zuzuhören. Im Gespräch verschiedene Lebensentwürfe kennenzulernen und auch mich selbst immer wieder zu reflektieren.

 

Als Jugendpastor kam ich dann 1994 nach Hannover. Hier lernte ich 1996 mein Frau Rahel kennen. Wir durchzogen seitdem einige Ort Niedersachsens und Bremens, bis wir im Jahre 2011 mit unseren Töchtern nach Hannover zurückkehrten.

 

Durch die vielen persönlichen Gespräche mit Menschen wuchs in mir immer stärker der Wunsch, mich therapeutisch fortzubilden und über den klassischen Gemeindedienst als Pastor hinaus, mit Menschen im therapeutischen Gespräch zu sein. So machte ich von 2008 bis 2012 berufsbegleitend meine Ausbildung in „Systemischer Familientherapie“. Durch regelmäßige Supervision, Tagungen und Fortbildungen sowie mein Literaturstudium bilde ich mich stets weiter, vertiefe mein Verständnis und mehre meine Fragen an das Leben.

 

Neben meiner Tätigkeit in der Beratungswohnung bin ich an Wochenenden häufig in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Kirchengemeinden zu Familien-Gottesdiensten oder Workshops unterwegs.

 

In meiner Freizeit genieße ich die Zeit mit meiner Familie. Ausgedehnte Spaziergänge in der Eilenriede, unserem schönen Stadtwald. Ich höre Jazz. Die Kreativität und manchmal auch „Wildheit“ dieser Musik beruhigt und inspiriert mich zugleich. Unseren Sommerurlaub verbringen wir als Familie am liebsten in der Toskana. Die Weite des Meeres und das hügelige Hinterland, mit seinen lebendigen Dörfern, machen meinen Kopf und mein Herz immer wieder weit.

Ich bin 1975 in Rheinland geboren. Meine Kindheit und Schulzeit habe ich in Hannover erlebt. Hierher hat es mich nach mehreren Umzügen innerhalb Niedersachsens und Bremens auch 2011 wieder gezogen. Ich lebe gerne in Hannover, mit der Vielfalt der Menschen, die alle Ihren ganz eigenen Weg gehen. Manche noch oder immer wieder auf der Suche.

 

Manchmal fehlt mir, trotz der Freude an der Großstadt, die Natur. So mag ich die Eilenriede und den Maschsee sehr. Ich brauche  Weite und den Horizont, an dem die Sonne aufgeht. Deswegen ist es mir wichtig, Orte der Weite aufzusuchen und auch in mir und um mich herum diese Orte zu schaffen. Raum zum Leben: Respekt und Wertschätzung für jeden Menschen in seinem ganz individuellen Sein.

 

Meine berufliche Arbeit hat sich immer an Menschen orientiert. Als Heilerziehungspflegerin arbeitete ich seit 1996 in verschiedenen Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Besonders gerne mit Kindern! Gerade für die Kinder, für die gesundheitlich, körperlich und seelisch schwere Wege zu gehen waren, hatte ich ein offenes Herz. Es war mir einfach eine Freude, mit diesen Kindern und ihren Familien zu arbeiten und sie im lebenspraktischen Alltag unterstützen zu dürfen.

 

Meine Faszination fürs Theaterspielen, lebe ich seit meiner Kindheit auf kleineren und größeren Bühnen in Kirchengemeinden, Vereinen oder Kulturzentren aus. Dabei fasziniert mich der Zusammenhang zwischen dem Spiel auf der Bühne und dem realen Leben, das mir mit ganz intensiven Gefühlen immer wieder begegnet. Wenn ich mich selbst in einer bestimmten Rolle auf der Bühne so erlebe, wie ich es mir im realen Leben nie gestatten würde, gibt mir die Erfahrung auf der Bühne – auch ohne Publikum – eine neue Perspektive. Ich reflektiere mich dabei nicht nur gedanklich kognitiv, sondern vor allem im Erleben! Das wollte ich genauer wissen und verstehen. 

 

So kam ich 2009 ans HIGW (Hamburger Institut für gestaltorientierte Weiterbildung) und begann die berufsbegleitende Ausbildung zur gestaltorientierten Drama- und Theatertherapeutin. Durch die kreative, bewegungsfreudige und körpersprechende Arbeitsweise der Drama -und Theatertherapie kam ich auch in Kontakt mit der Gestalttherapie. Für mich etwas, das sich außerordentlich harmonisch ergänzt und zusammenpasst. Denn die Freude im Erleben, meine eigenen inneren Prozesse im Hier und Jetzt zu reflektieren und dabei achtsam mit mir selbst und meinem Gegenüber in Kontakt zu gehen und dabei die Vielfalt der therapeutischen Möglichkeiten auch gerade im nichtsprachlichen Erleben, hat mich begeistert.

 

Das Gespräch, gemütlich sitzend in einem Sessel bei einem Tee bleibt. Daneben will ich mich immer wieder neu auf den Prozess einlassen, in dem die Gedanken und Worte genauso wichtig sind, wie die Emotionen und die Körperreaktionen meines Mitmenschen. Aus einer zutiefst wertschätzenden Haltung für all das Gelebte – Erlebte und bis hierher Gemeisterte!

 

Seit 2013 bin ich nun als Gestalttherapeutin sowie als Drama- und Theatertherapeutin unterwegs mit Menschen. Mit einzelnen Menschen, mit Paaren oder mit Gruppen möchte ich hinsehen, hinhören und hinspüren: Was zeigt der Körper, das der Verstand mit Worten nicht zu fassen kriegt? Was sagt die Stimme und was möchte Ausdruck finden – ohne Bewertung, ohne Ziel, ohne Anspruch?

 

Dies gemeinsam zu erforschen, mit allem Nicht- Wissen neugierig und gütig zugleich – das möchte ich als Therapeutin und als Mensch leben.


Wir als Freikirche ...

 

... der "Siebenten-Tags Adventisten" (auch "Adventgemeinde" genannt)

sind eine evangelische Freikirche. 

 

Für uns ist die Bibel Quelle des Glaubens. Unsere Freikirche entwickelte sich aus der protestantischen Überzeugung heraus, dass die Bibel als einzige Richtschnur des christlichen Glaubens und Lebens dient. Unsere Kirche entstand im Zuge der amerikanischen Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert und zählt heute ca. 18 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern der Erde.

 

In Hannover gibt es zwei Adventgemeinden. Außerdem finden Sie auf dem Kronberg seit einigen Jahren das Projekt "Kronberg life".

 

Adventisten haben ihre Glaubensüberzeugungen in Form von 28 kurzen Artikeln zum Ausdruck gebracht, die sich in sechs Kategorien aufteilen lassen:

Gott, Menschen, Erlösung, Kirche, christliches Leben und Hoffnung auf den Neuanfang. In jedem Glaubenspunkt ist die Überzeugung verankert, dass Gott mit seiner Weisheit, Gnade und unendlichen Liebe die Beziehung zu uns Menschen leben möchte, damit wir ohne Ende in Gemeinschaft mit ihm sind. 

 

 

Zur Website unserer Freikirche in Niedersachsen und Bremen:

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Hannover-Süd:

Zur Website des Projekts

"kronsberg life":